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Nicht dass du meinst ...

 

geschrieben für Lyrikmond am 14.03.2017

Linkadresse zu diesem Gedicht: www.lyrikmond.de/gedichte-thema-2-37.php#1929

 

Nicht dass du meinst, ich möchte dich gern küssen.

Es ist der Wille, der mir dazu fehlt.

Ich werde dich aus Vorsicht nicht mehr grüßen,

dass der Gedanke dich dann nicht so quält.

 

Nicht dass du meinst, ich will dich an mich drücken.

Ich denke doch im Traum gar nicht daran.

Auf keinen Fall will ich dich jetzt beglücken.

Das bildest du dir ein, mein lieber Mann.

 

Nicht dass du glaubst, ich wünschte mich zu dir,

und liebend gerne läg ich dir zu Füßen.

Da ist etwas, wie Zwang ganz tief in mir,

kein freier Wille, doch ein starkes Müssen.

 

*

 

Da ist ein Traum

 

Da ist ein Traum

Ein starker Arm, der mich im Wanken stützt,

wenn ich ihn brauch,

Umarmung auch.

 

Zwei dunkle Augen, die stets nach mir schau'n,

in die ich tauch',

versinken auch.

 

Ein lieber Mund, der mir dann Mut zuspricht,

wenn ich es brauch,

und Küssen auch.

 

Die eine Hand, die mich durchs Leben führt,

trotz Stein und Strauch

und streicheln auch.

 

Der liebste Mensch für mich in Zeit und Raum.

Oh du, mein Traum.

 

*

 

Mit dir

 

Mit dir lasse ich mich besser nicht ein

Das könnte für mich sehr gefährlich sein

Wenn mein Herz schnell zu schlagen beginnt,

dann schmilzt es dahin, verliert sich geschwind.

 

Mit dir spreche ich auch lieber kein Wort,

weil ich mich doch frage, was soll es noch dort.

Es kam bei mir an.- Was dein Herz sagen will,

ist genau dieses Wort und darum bin ich still.

 

Nun halte ich es fest und freue mich dran,

weil es auch sicher richtig schön sein kann,

gerade mit dir, nicht nur dann und wann,

ganz einfach zu schweigen, mein lieber Mann.

 

*

   

Im Blau versinken

 

Ich will in blaue Augen schauen,

versinken drinnen wie im Meer

Ich möchte mich dir anvertrauen,

denn ich liebe dich so sehr

Azur werd' ich den Himmel malen,

allein für dich mit Sonnenstrahlen.

Dann sind wir eins,

für immer eins.

 

Beschützen soll dich meine Liebe

und dich umhüllen alle Zeit.

Den Mond, die Sterne die verschiebe

ich zur verträumten Nacht bereit.

Und Liebeslieder soll'n erklingen,

allein für uns die Vögel singen.

Dann sind wir eins,

für immer eins

 

*

 

Sehnsucht nach dir

 

Ach, könnten Wolken meine Sehnsucht zu dir tragen,

nur dich zu seh'n

Dich in der Ferne ungefragte Fragen fragen,

um Antwort fleh'n.

Und würden meine Worte Lieder singen,

klingen für dich,

um dann dein Lied zu mir zurück zu bringen,

ganz inniglich.

 

Abschiedstränen werden zu dir fließen.

Mein Herz zerbricht.

Wie Teile meiner Seele mich verließen?

Ich weiß es nicht.

Ach könnte ich in rechte Sätze formen,

mein wundes Ich.

 Ich ruf Dir zu von fern, doch nah der Normen:

"Ich liebe dich"

 

 

*

 

Dein Gesicht ist mein Gedicht.

 

Dein Gesicht ist mein Gedicht.

Und es bedeutete Verzicht,

könnte darin ich nicht mehr lesen,

Verloren wär mein ganzes Wesen.

 

Lange möchte ich verweilen.

denn deine Augen können heilen

trifft mich dann dein lieber Blick,

so strahle ich verzückt zurück.

 

Und dein Lächeln trifft mich weich,

macht mich mit deiner Liebe reich.

Einzig nur durch dich ich lebe.

Auf lock'ren Wolken ich jetzt schwebe.

 

Schaut deine Seele mir entgegen

kann das die ganze Welt bewegen,

Nichts kommt mehr in meinen Sinn

Bin tief berührt im Herzen drin.

 

*

 

Herzschlag

 

Mein Herz hat schon seit vielen Tagen

nur für das deine noch geschlagen.

So frag dein Herz doch bitte mal:

 

Ist ihm denn meines so egal,

und fühlt es sich denn nicht getroffen?

Ach könnt' mein Herz ein wenig hoffen.

Will es mir überhaupt nicht sagen,

warum es nicht zurückgeschlagen?

 

Muss nun mein Herz vor beiden Kammern,

 die ihm verschlossen, nur noch jammern

 und kann es niemals darauf hoffen,

 dass irgendwann die Klappen offen.

 

 Ich sage Dir, ich hör' sein Klopfen.

Vielleicht will es zu mir hinaus?

 Verliere traurig Herzbluttropfen.

 Ich kenn' mich leider nicht mehr aus.

 

Und wenn Gefühle doch nun säßen

 gefangen in den Kranzgefäßen,

 und ließen sie nicht wieder locker?

 Schuld sind wohl die Betablocker?

 

Nimm eine mehr und einen Schluck

vom Elixier, das stoppt den Druck.

 Und ist die Regelung geboten,

 so lockert's auch den Liebesknoten.