Der goldene Oktober

 

Oh der Oktober ist verzückt

Er will so gern mit gold'nen Strahlen,

weil ihn die Sonne so beglückt,

ihr schönes Lächeln nun bezahlen.

 

Und er verfärbt sich jetzt vor Glück

von purpurrot bis zu zinnober .

Kommt denn der Sommer bald zurück?

Erwartungsvoll strahlt der Oktober.

 

Noch hält die Sonne sich bedeckt,

sanft eingehüllt in Nebelschleier.

Der Morgendunst hat sie versteckt

und Blätter tanzen wie zur Feier.

 

Den Takt dazu bestimmt der Wind.

Dann steigert er zum Sturm sein Flüstern

und gibt sich launig wie ein Kind.

Auf Gras die Tropfen bilden Lüstern,

 

denn endlich weichen Hindernisse.

Die Sonne bricht sich ihre Bahn,

gibt dem Oktober das Gewisse,

und golddurchwirkt strahlt er uns an.

 

 

 

Dem August fehlt nun die Lust

 

Dem August fehlt nun die Lust
noch diesen Sommer zu begrüßen,
und er ermahnt ihn, kommst Du her
dann bitte nicht mit nassen Füßen.

Oh je, er mag nicht diese Launen.
Er kann den Juli gut versteh'n,
und auch im Gehen noch sein Raunen:
Den Sommer kann ich nicht mehr seh'n.

Nach langem Warten auf den Frühling,
hat er ihm plötzlich eingeheizt,
und ihn mit seinen Kapriolen
fast bis zur Weißglut nun gereizt.

Und der August will ihn empfangen
nur, wenn er Besserung verspricht.
Kann keinen Anstand er erlangen,
macht er den dummen August nicht

Er wird ihn nicht beim Namen nennen,
wenn er sich nicht benehmen kann,
will diesen Sommer nicht mehr kennen,
und meint, dass er gleich gehen kann.


 

Ein schönes neues Kleid

 

Das neue Jahr, ein schönstes Kleid,

 niemals zu eng und nicht zu weit,

ganz bügelfrei und ohne Falten,

lässt es sich immer neu gestalten.

 

An Streichelstellen samtbesetzt,

bleibt's unzerstörbar, unzerfetzt.

Die glanzdurchwirkten Jahreszeiten,

sind anpassbare Wohlfühlweiten,

 

von keinem Gürtel je zu zügeln.

Nie wieder etwas auszubügeln

Mit Glück und Freudennaht geträumt

von gold'nen Fäden eingesäumt.

 

So schön das Hoffnungskarogrün

worauf die roten Herzchen blüh'n.

Umkränzt von bunten Güteblüten

wird es vor Bösem uns behüten.

 

Doch droht ein Riss, verhindert frisch

ihn ganz bestimmt der Hexenstich,

verstärkend und auch fleckabweisend

dann lochgestickt um Borten kreisend,

 

und überall nur Glitzersteine...

Oh wär doch dieses Kleid das meine!

Und ja, wer wollte dann noch klagen,

wenn alle so ein Kleidchen tragen?

 

 

***

 

 

 Ein neues Jahr

 

Silvester hat nun über Nacht

ein neues Jahr zu uns gebracht

Mit Feuerwerk in großer Pracht

hat's in den Ohren schon gekracht

 

Soll ich mich denn darüber freuen?

Bringt es mir Gründe zum Bereuen?

Vertraue ich nun ganz dem Neuen?

Nun, es gehört wohl zu den Scheuen,

 

lässt es doch nichts von sich erkennen

und möchte seinen Plan nicht nennen

Vom alten Jahr soll man sich trennen

Ja, muss die Zeit denn gar so rennen?

 

Nun denke ich, dass seine Macht

stets nicht nur Gutes möglich macht.

Bringt es mehr Grau fürs Haar ganz sacht?

und noch mehr Falten über Nacht?

 

Und nun zu allem Überfluss

da komme ich zu diesem Schluss

dass zu den alten mit Verdruss

auch das auf meinen Buckel muss.

 

Jedoch, weil man am Leben hängt

vom trüben Denken abgelenkt

man dankbar an sein Schicksal denkt

weil's uns ein Neues noch geschenkt.

 

 

***

 

 

Einer von zwölfen

 

Ach ja ich mag dich, bist du oft auch traurig.

So selten streift die Sonne dein Gesicht.

Bist du alleine nur von zwölfen schaurig,

und reichst das Wasser deinen Brüdern nicht?

 

Trägst du allein die Schuld denn am Vergehen,

zeigst finster nur zum Ende uns den Weg?

Wer mag an dir auch etwas Schönes sehen,

und findet so im feuchten Dunst den Steg?

 

Reich mir die Hand, ich werde dich begleiten.

Sieh, Kinderaugen leuchten und Laternen

gen Himmel um die Wette mit den Sternen.

 

Du gibst mir Zeit, ganz tief in mich zu gehen.

Durch dich kann ich mein Leben überdenken.

Nur du, November kannst mich so beschenken.

 

 

***

 

 

Der goldene Oktober

 

Oh der Oktober ist verzückt

Er will so gern mit gold'nen Strahlen

weil ihn die Sonne so beglückt

ihr schönes Lächeln nun bezahlen

 

Und er verfärbt sich jetzt vor Glück

von purpurrot bis zu zinnober

Kommt denn der Sommer bald zurück?

Erwartungsvoll strahlt der Oktober

 

Noch hält die Sonne sich bedeckt

sanft eingehüllt in Nebelschleier

Der Morgendunst hat sie versteckt

und Blätter tanzen wie zur Feier

 

Den Takt dazu bestimmt der Wind

Dann steigert er zum Sturm sein Flüstern

und gibt sich launig wie ein Kind

Auf Gras die Tropfen bilden Lüstern,

 

denn endlich weichen Hindernisse

Die Sonne bricht sich ihre Bahn,

gibt dem Oktober das Gewisse,

und golddurchwirkt strahlt er uns an.

 

 ***

 

Herbstball

 

Zum Ball hat nun der Herbst geladen

Er bittet auch den Wind zum Tanz

In Farben will das Laub jetzt baden,

so bunt geschmückt im letzten Glanz.

 

Mit Sonnengold nun vorbereitet

von grün bis braun in Ockertönen

Mit Sanftmut noch vom Wind begleitet,

der unterstützt mit leichtem Föhnen.

 

Noch einmal Leichtigkeit erleben,

zum Abschluss noch ein letzter Tanz

Der bunten Blätter munt'res Schweben

kehrt um zum Fall und matten Glanz.

 

Der Wind wird sich dann launig drehen

Das Laub schliesst mit dem Leben ab

und winkend kahle Zweige sehen:

Ihr Blattkleid fand sein feuchtes Grab.

 

Ist man auch traurig in den Zeiten,

verneint der Jahreszeit Tribut,

wird neues Leben uns begleiten.

So wie es ist, so ist es gut.

 

***

 

Ein neues Jahr

 

Silvester hat nun über Nacht

ein neues Jahr zu uns gebracht

Mit Feuerwerk in großer Pracht

hat 's in den Ohren schon gekracht

 

Soll ich mich denn darüber freuen?

Bringt es mir Gründe zum Bereuen?

Vertraue ich nun ganz dem Neuen?

Nun, es gehört wohl zu den Scheuen,

 

lässt es doch nichts von sich erkennen

und möchte seinen Plan nicht nennen

Vom alten Jahr soll man sich trennen

Ja, muss die Zeit denn gar so rennen?

 

Nun denke ich, dass seine Macht

stets nicht nur Gutes möglich macht.

Bringt es mehr Grau fürs Haar ganz sacht?

und noch mehr Falten über Nacht?

 

Und nun zu allem Überfluss

da komme ich zu diesem Schluss

dass zu den alten mit Verdruss

auch das auf meinen Buckel muss.

 

Jedoch, weil man am Leben hängt

vom trüben Denken abgelenkt

man dankbar an sein Schicksal denkt

weil's uns ein Neues noch geschenkt.

 

 

***

 

Schneeflöckchen

 

Schneeflöckchen sitzt auf Wolke sieben

grad neben Eiskristallen

Es will die Reise gern verschieben

weil's fürchtet tief zu fallen

 

Ihr Schwesterchen ist da ganz munter

und freut sich schon darauf

Gern flöge es sofort hinunter

Nähm's Risiko in Kauf

 

So lass uns doch gemeinsam tanzen

dann macht es richtig Spaß

Genießen wir den Flug im Ganzen

Wir legen uns ins Gras

 

Da liegen schon so viele Flöckchen

die ungeduldig warten

Nun zieh schnell an dein weißes Röckchen

Dann lass uns endlich starten

 

Das Flöckchen zögert nicht mehr lange

denn Tanzen fallt nicht schwer

Es ist gewiss jetzt nicht mehr bange

so munter trudelt es umher

 

Von ganz tief unten tönt's Juchhe

Es freuen sich die Kinder

Oh, endlich fällt der erste Schnee

Jetzt ist er da, der Winter

 

 

 ***

 

November Twist

 

November tanzt im Frühlingskleid

solang die Sonne lacht.

folgt nicht dem Blues, liebt Twist zur Zeit

Der Herbst hat keine Macht

 

Die Bäume weinen um ihr Laub

Zu früh fiel es herab

Das Wetter stellt sich einfach taub

bricht drüber seinen Stab.

 

Der Herbst verhält sich weiter still

dann hat er hitzefrei

Nun schläft der Winter bis April

und denkt sich nichts dabei

 

Die Vögel zögern fortzuziehen

Sie zweifeln, ist das klug,

dem warmen Land noch zu entfliehen?

Da lohnt sich doch kein Flug.

 

November fühlt sich endlich jung

und strahlt nun voller Stolz

gesteigert in Begeisterung

strafft's Ringe ihm im Holz.

 

Ach ja, vielleicht ist's nur ein Traum

aus dem er bald erwacht

So leicht benebelt glaubt er kaum,

was man da mit ihm gemacht.

 

***  

 

Herbstrauschen

 

Der Herbstwind schickt ein leises Rauschen

Getreidefelder liegen brach.

die Blätter fallen und wir lauschen

nun immer noch dem Sommer nach.

 

Ein Rascheln unterm Fuß zu spüren

dort auf dem Weg zum Pilzesuchen

und Kinder sieht man Drachen führen

Ein grünes Ahnen unter Buchen

 

Und feuchte Nebel fallen nieder

Der Frühling lässt nun auf sich warten

Die Kälte zieht mir in die Glieder

Hab' Sehnsucht nach dem bunten Garten.

 

Will am Kamin mit Kerzenschimmer,

nur leisen Melodien lauschen.

Da sitz ich gerne nun im Zimmer

Ich möcht' auf keinen Fall mehr tauschen

 

Wenn jetzt der Sommer auch entflieht,

er wird ja nicht für immer geh'n,

sing' ich zum Abschied ihm ein Lied,

und winke ihm,- Aufwiederseh'n!

 

***

 

Zeit für ein neues Kleid

(Herbst)

 

Einst ging der Herr durch seinen Garten.

Da rief ein Baum: „Kannst Du mal warten?“

Nun ja was gibt’s, hab nicht viel Zeit.

Ach Herr, ich bin es ja so Leid,

Tag ein, Tag aus, dasselbe Kleid.

Ich kann es einfach nicht mehr seh'n,

auch diese Farbe, dieses Grün.

Alles wird mir bald zu viel.

Das liegt bestimmt am Chlorophyll.

 

Vor kurzem hab ich mich betrunken.

So tief bin ich bereits gesunken.

Ich hatte einen in der Krone.

Das gab's noch nicht, seit ich hier wohne.

Als ich an mir hinunter schau,

ist mein Gewand tatsächlich blau,

bis dann der gelbe Blütenstaub

sich niedersetzte auf mein Laub.

Da war es um das Blau gescheh'n.

Blau vermischt mit Gelb wird grün.

 

Ich sah es unter meinem Schatten,

dass Frauen bunte Kleider hatten.

Ich war total durchsetzt vom Neid

mit meinem immergrünen Kleid.

„Halt, sagt der Herr, sprich jetzt nicht weiter.

Ich kenne einen guten Mann,

der Dir da weiterhelfen kann.

Er ist so hochbegabt als Schneider,

macht farbenfroh dir deine Kleider.

 

Wie es gesagt, so ward's getan.

Sehr bald schon hatte unser Baum

ein neues Kleid, bunt wie ein Traum.

Jedoch das Werk war kaum vollbracht,

der Baum nun neuen Ärger macht.

 

So etwas hätt' er nie bestellt,

sich and're Farben vorgestellt.

Viel bunter, knallig, nicht so trist

und dieses Kleid sei großer Mist.

Der Schneider Herbst ein Stümper sei.

Was dachte er sich denn dabei?

 

Der Herr war gar nicht angetan

wohl von des Baumes Undank - Wahn

Sehr zornig er den Sturm bestellt,

der strafen soll den Nörgelheld

Der hat das Baumkleid weggefegt,

des Baumes Äste freigelegt.

 

Den Baum nun das Entsetzen packt,

dass er dasteht, jetzt ganz nackt.

Das ist kein Spaß für ihn, ihr Kinder,

muss frieren nun den ganzen Winter

und jeder Baum auch ohne Laub

der zittert jetzt, sag's mit Verlaub,

nun immerfort wie Espenlaub.

 

Hat die Natur das zu verdanken,

dass Bäume wohl am Undank kranken?

Ausnahmen machen hier auf Erden,

dass nur die Tannenbäume werden

für immer gut bekleidet sein.

Das Kleid in grün ist für sie fein.

 

***

 

 

Baum – Urlaub

 

Oh halte Baum die Blätter fest.

sage schnell es dem Geäst.

Schau, der Wind bläst schon zum Sturm.

Auf keinem Blatt hält sich ein Wurm.

 

Sieh, es wird den Blättern schlecht.

Der Nebel fällt, deckt das Gefecht.

Der Sommer seine Koffer packt,

sind deine Äste erst mal nackt.

 

Die Blätter sind dem Herbst nicht grün.

Er färbt sie dir ganz ohne Müh'n.

Es fallen mehr nun Stund' um Stund'.

Bald wird es ihnen doch zu bunt.

 

Das Laub man deinen Füßen borgt,

Dann bist mit Wärme du versorgt.

Es wird im Winter, oh wie fein,

dir bis zum Frühling Urlaub sein.

 

 

***

 

Foto:  © Heike Diehl

 

 

Maiglöckchen

die Blume des wiederkehrenden Glücks

 

Maiglöckchen, Sehnsuchtslicht

Maiglöckchen vergiss mein nicht

Bring mir meinen Schatz zurück

der einmal war mein ganzes Glück

 

Denn nach jenen alten Lehren

soll das Glück doch wiederkehren

durch den Besitz der zarten Blume

die wächst in meiner Bodenkrume

 

Läute ein den Maientanz

ich lege meine Hoffnung ganz

in Deine Zauberkraft im Mai

bitte mach mich froh und frei

 

Locke ihn mit leichten Klang

ich weiß genau, es braucht nicht lang

Maiglöckchen, Sehnsuchtslicht

Maiglöckchen vergiss mein nicht

 

***

 

Ein unerwarteter Besuch

 

Ein unerwarteter Besuch

Sie machte sich so lange rar.

Nun mach' ich gerne den Versuch,

zu fragen was der Grund wohl war.

 

Die Dame hat mir nun gestanden,

sie war so lange depressiv.

Sie fühlte sich so unverstanden.

Im Sommer lief so manches schief.

 

Doch jetzt, erklärte sie mit Strahlen,

ist sie befreit von dieser Schwüle.

Es tut ihr Leid, sie kann nicht prahlen.

Sie hatte schwankende Gefühle.

 

Die seien auch ihr selbst verhasst.

Sie hat sich gar nicht mehr getraut.

Und sie bereut, was sie verpasst.

Man hat ihr auch den Weg verbaut.

 

Und hinter Schleiern sie versteckt

sehr oft ein Lächeln hat versucht

Man hat erreicht, was man bezweckt.

Ach, wie hat sie das verflucht.

 

Es war egal, was sie auch machte,

ob sie gelächelt eine Spur,

oder aus vollem Herzen lachte,

man hat geschimpft in einer Tour.

 

Die sagten ihr, sie übertreibe

doch ihre Liebe, ja beileibe

Und vielen wurde es zu heiß.

Das könnte sein, ich weiß, ich weiß!

 

Doch seid auch ihr nicht immer gleich,

stets gut gelaunt und strahlend drauf.

Und ihre Stimme wird ganz weich.

Sie setzt sogar ein Lächeln auf.

 

Ich sage ihr, dass reine Wonne

für mich stets Ihr Erscheinen sei.

Was wären wir denn ohne Sonne?

Dann wär' das Leben rasch vorbei.

 

      ***

 

Vorwitznasen

 

Wenn einmal kaltes Wetter war,

sagte mir Mutter früher schon:

Zieh' bitte etwas Warmes an,

ein Schnupfen wäre sonst Dein Lohn.

 

Hab' ich doch gestern Vorwitznasen

zufällig draußen schon entdeckt,

Sie haben dort am Rand vom Rasen

den Kopf fast ganz heraus gestreckt.

 

Von Frühlingszwiebeln aller Sorten.

Sie haben sich bereits getraut.

und nicht gelauscht all meinen Worten,

auf Frühling trotzdem schon gebaut.

 

Die Warnung in den Wind geschlagen.

Sie wissen immer alles besser.

Sich schon so weit hervor zu wagen,

ist sicherlich ein Stückchen kesser.

 

Ich geh' sofort und geb' mir Mühe,

allein um Euch zu schützen,

koch' ich Euch eine Hühnerbrühe

und stricke kleine Mützen.

 

Damit, wenn dann der Frühling kommt,

vielleicht ja schon bis Ende Mai

all Eure Blüten leuchten prompt

und dass nicht alles schon vorbei.

 

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Früh links erwachen

und

Spät rechts einschlafen

 

Wenn's Frühling wird in unsrem Tal,

dann erstaunt mich allemal

wie nicht nur Vogel, Has' und Maus

kommen raus aus Ihrem Haus

 

Auch Hubert, Alfred und der Michel

schnappen schnell nach Axt und Sichel.

Vorbei ist jetzt der Winterschlaf

und die Margret buddelt brav

 

in dem kleinen Beet herum.

Die flinke Amsel schaut sich um,

ob sich nicht was Gutes findet

das ihr Nest zusammenbindet.

 

( Die Amsel ist nicht mehr zu drosseln. )

 

Der gute Jo den Porphyr schrubbt,

was sich als Problem entpuppt,

weil sich um Futter ward gezankt

und ihm mit Vogelschiss gedankt.

 

Die Vögel trällern, die Schafe grasen

und der Peter mäht schon Rasen

wo jetzt noch nichts zu sehen ist.

Und damit ihr's alle wisst:

 

Gabi muss jetzt Zwiebeln setzen

und noch schnell zu Aldi hetzen

um noch welche zu erhaschen -

packt alles ein in Ihre Taschen,

damit im Sommer alles bunt.

Ja bei uns geht’s richtig rund!

 

Hilmar sich den Kärcher schnappt

damit die Grillzeit sauber klappt.

Abends wird es dann ganz stille

 

Jeder hat jetzt noch den Willen

nach dem ganzen frohen Schaffen

nur noch:

 

Spät rechts

einzuschlafen.

 

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Frühlingshaft

 

Der Winter kommt in Frühlingshaft

die laue Luft nimmt ihm die Kraft

Er ruht sich aus für's nächste Jahr

Obwohl er gar nicht fleißig war.

 

Der Frühling hat ihn abgeführt

den Frost auch zum Paket geschnürt

Gibt ihm zum Abschied einen Kuss

Jetzt ist mit der Liebe Schluss.

 

Keinen Schnee hat er gebracht

noch nicht mal zu der heil'gen Nacht

Hat mit Regen uns genug gegeißelt

Doch bevor er jetzt noch weißelt,

 

befreit der Frühling uns von Qualen

wird lieber bunt uns alles malen.

Macht, dass die Sonne wieder lacht,

die Traurigkeit 'ne Fliege macht.

 

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Hokus pokus fidibus

 

Hokus pokus fidibus

Jetzt ist mit dem Winter Schluss

Frühling gibt ihm Abschiedskuss

Hokus pokus fidibus

 

Hokus pokus fidibus

Winter Leine ziehen muss

bringt ab jetzt nicht mehr Verdruss

Hokus pokus fidibus

 

Hokus pokus fidibus

Es strahlt der Frühlingssonnengruß

Gute Laune bleibt bei Fuss

Hokus pokus fidibus

 

Hokus pokus fidibus

Unser Schornstein ohne Ruß

da man nicht mehr heizen muss

Hokus pokus fidibus

 

Hokus pokus kommt schnell raus

Krokus Has und Haselmaus

Die Sonne scheint schon überm Haus

Jetzt ist mein Gedichtlein aus.